Drei Männer erzählen von ihrer großen Liebe zur eigensinnigen Judith…
Wer von den drei Männern, die seine Mutter Judith umworben haben, sein Vater ist, weiß der kleine Sejde nicht. Ist es der Bauer Mosche, der Viehhändler Globermann oder der Vogelzüchter Scheinfeld?
Jeder der drei Väter kümmert sich anders um den Jungen: Der eine bietet ein Heim, der andere Geld, der dritte lädt zum Festessen ein. Doch alle drei erzählen sie von ihrer großen Liebe zur eigensinnigen Judith.
Meir Shalev (1948–2023) wuchs im Moschaw Nahalal in der Jesreel-Ebene auf, studierte Psychologie und arbeitete viele Jahre als Journalist, Radio- und Fernsehmoderator, ehe er mit vierzig Jahren seinen ersten Roman veröffentlichte.
Er wurde mit Büchern wie ›Judiths Liebe‹ oder ›Der Junge und die Taube‹ zu einem der bekanntesten und beliebtesten israelischen Romanciers und erhielt 2006 den Brenner Prize, die höchste literarische Auszeichnung in Israel.
Pressestimmen
»Der Erste züchtet Kanarienvögel und ist so verrückt nach ihr, dass er seinen Schwarm gelbgefiederter Sänger in den Himmel steigen lässt. Der Zweite, ein Viehhändler, erkauft sich Woche für Woche mit einer Flasche Grappa eine kurze Besuchszeit bei ihr. Der Dritte, der Bauer, versucht sie übers Ohr zu hauen und kommt nur knapp mit dem Leben davon. Diese drei Verehrer lässt Judith zurück, als sie bei einem Unfall stirbt. Und einen zehnjährigen Sohn, der nicht weiß, welcher von diesen drei liebesräuschigen Männern ihn gezeugt hat.«
Das Magazin, Zürich
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